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Das Januar-Vorwort: Ein ausgefallener Monat

Liebe Leserinnen und Leser,

so muss man es wohl nennen. Ein ausgefallener Monat liegt hinter uns, denn viele Veranstaltungen und Aktivitäten sind einfach . . . ausgefallen.

Ob es der Weihnachtsmarkt war, die Verschiebung des langersehnten Konzertes des Bad Bevenser Blasorchesters oder viele andere, Absagen gab es reichlich im Dezember.

Darüber kann man ärgerlich sein und, ehrlich gesagt, bin ich es auch ein wenig. Dies nicht zuletzt vor der Aussicht, dass es wieder einmal so weiter gehen könnte.

Völlig unbedarft ist unser Land in die vierte Welle geschlittert, völlig unvorbereitet und, man muss es leider sagen, völlig planlos. Dabei gibt es gerade in unserem Land für alles einen Plan; nur leider wohl nicht, wenn er gebraucht wird.

Zu allem Überfluss sind Zeiten wie diese auch Zeiten für Menschenfänger, die mit ihren geistigen Ergüssen andere in Angst und Schrecken zu versetzen suchen. So kam es kurz nach Nikolaus zu einer ausgemacht peinlichen Aktion, in der per Zetteleinwurf in etliche Briefkästen auf das Ende unseres bisherigen Lebens hingewiesen und Angst vor einem Totalcrash verbreitet wurde.

Ich für meinen Teil habe dafür gar nichts übrig. Mit der Angst der Menschen zu spielen oder gar Geschäfte zu machen, geht aus meiner Sicht überhaupt nicht. Das war somit kein schlechter Scherz mehr, sondern einfach nur geschmacklos.

In Zeiten wie diesen ist Zusammenhalt gefragt, Unterstützung der Menschen untereinander und nicht das Schüren von Panik. Intelligent geht jedenfalls anders.

Auch mit diesem Januar-Magazin stehen wir – mein Team und ich – wieder einmal vor einer herausfordernden Aufgabe.

Es ist ja nun nicht so, dass nicht erneut vieles geplant wurde. So möchte z. B. der Kulturverein Bevensen e. V. wieder in das Programmgeschehen einsteigen und hat dazu nicht nur ein Programmheft herausgebracht, sondern gleich mit dem Neujahrskonzert am 4. Januar eines der Highlights im Bad Bevenser Kurhaus geplant. Zum jetzigen Zeitpunkt erfolgte immerhin noch keine Absage.

Auch Kay Ray, der Spaßmacher ohne Furcht und Tadel, dafür aber mit besonders spitzer Zunge, ist für den 14. Januar im Bad Bevenser Kurhaus eingeplant. Ebenso findet sich mit »Golden Ace« eine Show für den 22. Januar auf dem Programm.

Doch immer wieder müssen wir damit rechnen, dass es zu erneuten Absagen kommt. Dann müssen wir eben kurzfris­tig umdenken.

Wie wäre es mit einem Besuch im Hob­bykeller oder der Erforschung manches 

winterlichen Waldweges? Viele Briefe und Karten sind vielleicht noch nicht geschrieben und auch das ein oder andere Sport­utensil bietet seine Dienste an. Ebenso wie, zumindest bei mir, einige Bücher darauf warten, gelesen zu werden. Übrigens auf Papier gedruckt; ich mag einfach Optik und Haptik des gedruckten Werkes. Vielleicht eine Art Berufskrankheit?

Jedenfalls machen wir wieder einmal das Beste daraus. Wir haben uns erneut ins Zeug gelegt für ein anregendes Magazin in Ihrem Briefkasten.

Unser Team bleibt für Sie am Ball. Und Sie? Sie bleiben uns bitte dafür gewogen und vor allem: gesund!

Ihr

Jürgen Schliekau, Herausgeber

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