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Das Juni-Vorwort: Musikalischer Sommeranfang

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn diese Ausgabe bei Ihnen ankommt, liegt das Bevenser Schützenfest 2024, also im 804. Jahr des Bestehens einer der ältesten Gilden der Welt, schon beinahe in den letzten Zügen. Das heißt aber nicht, dass es nicht woanders auch Schützenfeste zu feiern gibt. Jelmstorf ist z. B. in diesem Monat dran.

Mit Festen dieser Art verbindet man immer die von engagierten Spielleuten gespielten Weisen, oftmals natürlich Volkslieder und Märsche, die so schon seit vielen Jahrzehnten die Umzüge begleiten.

Wenn man Musik dieser Art als das betrachtet, was sie ist, so dient sie der Unterhaltung, durchaus auch stimulierend gedacht, und natürlich der Entspannung.

Ich bin ja, wie ich es an anderer Stelle schon kundtat, ein Mensch, der sich an harmonischen Tonfolgen erfreuen kann. Die dürfen auch durchaus mal anders dargebracht werden, meinetwegen auch auf dem Kamm (= Kazoo) gespielt.

Die in den 1970er Jahren weltbekannte Band Mungo Jerry um den Musiker Ray Dorset hat bei etlichen Stücken den Kazoo genutzt, um ihre durchaus eigenwillige, aber nichts desto weniger hörenswerte, u. a. weil fröhliche, Musik zu spielen.

Wenn die beste Ehefrau von allen (die Metapher habe ich bei Ephraim Kishon geklaut) und ich Zeit haben, fahren wir gern über Flohmärkte, wenn möglich auch mit einem weiteren Pärchen. Dort angekommen, verkrümeln sich die Männer in Richtung Schallplattenverkäufer, während die Damen nach allerlei nützlichen Dingen Ausschau halten. So manches gute Stück Vinyl  – u. a. von Bands wie Creedence Clearwater Revival oder Lynyrd Skynyrd – wird dabei zutage gefördert, häufig erworben und mit viel Aufwand für den heimischen Plattenspieler hergerichtet. Das ist, auch das erwähnte ich bereits einmal, eine ganz andere Art des Musikgenusses als das platte Abrufen eines Streams aus dem Netz; es wird eher zelebriert.

Sie können sich sicher vorstellen, wie nahe ich der Verzweiflung war, als der Riemen meines Plattenspielers plötzlich schlapp machte und Ersatz nur mit Mühe beschaffbar war. Doch es ging noch einmal gut.

Apropos gut gehen bzw. fahren: Der ADFC hat gemeinsam mit Mitgliedern von Stadtrat und Verwaltung eine Radtour unternommen, um Bad Bevensen aus Sicht der Radfahrer zu erleben und neuralgische Punkte ausfindig zu machen. Fahrradbeauftragter Rüdiger Schlechter möchte hierzu eine regelmäßige Sprechstunde ins Leben rufen.

Auch sonst tut sich so einiges in unserer schönen Ecke dieser Welt. So erwartet uns eine  Gala der Tenöre und auch das Blasorchester Bad Bevensen, inzwischen zu einem mächtigen Klangkörper herangereift, wird mit dem richtigen Takt und einem Strauß bekannter Melodien und Medleys die Musikfreunde unterhalten.

Und musikalisch bleibt es bis fast zum Monatsende, denn Sabine Frick und Hinrich Alpers werden im Rahmen des »Musikalischen Sommers« im Kloster Medingen ihr virtuoses Können zeigen.

So zeigt sich der beginnende Sommer, meteorologisch beginnt er sogar am 1. Juni, während sein Beginn kalendarisch auf den 20. Juni festgelegt ist, von Anfang an mit Musik. Und das ist gut für die Seele!

Unser Team wünscht Ihnen einen tollen Start in die Sommerzeit und viele schöne Abende mit . . . Naturmusik!

Ihr

Jürgen Schliekau, Herausgeber

Falls Sie Fragen an mich haben, erreichen Sie mich montags bis samstags in der Zeit von 9 bis 10 Uhr unter der Telefonnummer 0151 50 74 55 01.

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Bevenser Nachrichten Juni 2024